Homecare in Franken

Versorgung mit Hilfs- und Verbandsmitteln für Stoma, Inkontinenz, chronische Wunden und künstliche Ernährung von mediteam

Welche Leistungen fallen unter das Themenfeld Homecare?

Homecare bedeutet die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen mit erklärungsbedürftigen und beratungsintensiven Hilfsmitteln. Die Besonderheit: Die Produkt- und Anwendungsberatung sowie Auswahl der notwendigen Verbands- und Hilfsmittel werden unter Beachtung der ärztlichen Therapieentscheidung direkt vor Ort beim Patienten gewährleistet. Die Produktlieferung erfolgt ebenfalls diskret in die Häuslichkeit (oder auch Pflegeheim) des Patienten. Diese Verfahrensweise bietet Patienten mit Dauerversorgungsbedarf oder nicht ausreichender Gehfähigkeit ein erhöhtes Maß an Sicherheit und individueller Betreuung.

mediteam Homecare bietet in folgenden medizinischen Situationen seine Leistungen an:

  • Kontinenz: Stuhl- und Urin-Inkontinenz
  • Stoma-Versorgung: Künstlicher Darm- oder Blasenausgang
  • Künstliche Ernährung: Parenterale Ernährung und enterale Ernährung
  • Chronische Wunden: Verbandsmaterial und Wundauflagen
  • Medizintechnik (über Kooperationspartner): Spezialisierte Geräte wie Beatmungsgeräte, Sauerstoffgeräte, Absauggeräte etc.

Hilfsmittel und Homecare bei Inkontinenz

Inkontinenz bedeutet der unwillkürliche Abgang von Urin oder Stuhlgang. Dies kann einerseits krankheitsbedingt, andererseits durch den fortgeschrittenen Alterungsprozess entstehen. Dank moderner Versorgung durch mediteam ist jedoch auch bei Inkontinenz ein wenig eingeschränktes Leben möglich - dadurch steigt die Lebensqualität deutlich an. Wir bieten unter anderem die Versorgung sowie Schulung mit diesen Hilfsmitteln an:

Darminkontinenz:

  • Analtampon
  • Zubehör anale Irrigation

Harninkontinenz:

  • Einmalkatheter (ISK, Pouch)
  • Blasenkatheter
  • Urinalkondome
  • Beinbeutel, Bettbeutel
  • Zubehör für Nierenfistel
  • aufsaugende Inkontinenzeinlagen

Stomaversorgung: Künstlicher Darm- und Blasenausgang

Ein Stoma ist umgangssprachlich auch als “künstlicher Ausgang” bekannt. Dabei ist zu unterscheiden zwischen dem künstlichen Darmausgang, einem Colostoma (Dickdarmausgang) oder einem Ileostoma (Dünndarmausgang), und dem künstlichen Blasenausgang, dem Urostoma.

Bei mediteam erhalten Sie zu beiden Stoma-Arten eine regelmäßige Homecare-Versorgung. Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl an Leistungen an, die Ihnen und Ihren Angehörigen das Leben mit Stoma erleichtern.

Dazu zählen unter anderem:

  • Unterstützung der Patienten beim Wechsel von stationärer Versorgung in die Häuslichkeit oder Heimversorgung
  • Beratung und Einweisung der Patienten oder deren Angehörige zur Hilfsmittelversorgung
  • Unterstützung bei der Kommunikation mit ärztlichen Einrichtungen und Pflegediensten
  • Produktschulung am Pflegeprozess für beteiligte Angehörige
  • Beratung bei produktspezifischen Komplikationen
  • Versandkostenfreie Lieferung von Stomahilfsmitteln
  • Versorgung mit speziellen Stomabandagen

Versorgung von chronischen Wunden durch mediteam

Wenn eine Wunde über mehr als 4 Wochen keine Heilungstendenz zeigt, bezeichnet man sie als chronisch. Zu den Krankheitsbildern, für die mediteam Verbandsmaterialien und spezifischen Wundauflagen liefert, zählen unter anderem folgende:

  • Diabetisches Fußsyndrom
  • Ulcus cruris (“Offenes Bein”)
  • Dekubitus (Druckgeschwür)
  • Sekundäre Wunden (nicht heilende Operationswunden)
  • Wunden nach Brandverletzungen

 

Neben der Lieferung von Verbandsmaterial und spezifischen Wundauflagen bieten wir Patienten, Angehörigen und Pflegekräften eine Vielzahl von Unterstützungsleistungen an. Dazu zählt etwa folgendes:

  • Individuelle Beratung der Wundpatienten rund um Ihre spezifischen Versorgungsprodukte
  • Unterstützung von Pflegekräften bei der Umsetzung des Expertenstandards Pflege "Chronische Wunde"
  • Unterstützung von Pflegefachkräften bei der produktspezifischen Dokumentation
  • Information und Schulung von Fachkreisen im Bereich Wundversorgungsprodukte

Welche Homecare-Leistungen übernimmt die Krankenkasse?

Im Bereich Homecare steht Ihnen, bei Einstufung eines Pflegegrades, eine monatliche Pauschale von 40 € für Verbrauchsartikel zur Pflege, z.B. Flächen- und Händedesinfektionsmittel sowie Einmalhandschuhe zu. Zudem bezahlt die Krankenkasse pro Jahr zwei waschbare Bettschutzeinlagen. Wir beraten Sie gerne zur Klärung, welche Leistungen die Krankenkasse übernimmt und welche Sie selbst zahlen müssen.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Unterstützung bei künstlicher Ernährung

Parenterale und enterale Ernährung

Wenn Menschen Nahrung nicht mehr selbstständig aufnehmen können, zum Beispiel aufgrund einer Krankheit, ist eine sogenannte “künstliche Ernährung” notwendig. Abhängig vom Krankheitsbild können hier verschiedene Ernährungsweisen gewählt werden:

  • Enterale Ernährung: Bei vorübergehenden Schluckstörungen oder dauerhaften Wachkomapatienten wird eine Sonde direkt in den Magen (PEG) oder Dünndarm (PEJ) gelegt. Diese Ernährungsform ist sehr verbreitet und der parenteralen Ernährung vorzuziehen, da es den natürlichen Verdauungstrakt aufrechterhält.
  • Parenterale Ernährung: Kann der Patient nicht mehr selbstständig schlucken, muss die Nahrung intravenös verabreicht werden. Das kommt etwa nach Tumorerkrankungen im Magen-Darm-Trakt oder der Speiseröhre, bei akutem Nieren- und Leberversagen oder bei Störungen der Verdauung infolge von Chemotherapie in Frage.

mediteam stellt für beide Formen der Ernährung Nahrungsmittel (sog. bilanzierte Diäten) und Technik für die Verabreichung der Nahrung (Applikationshilfen) zur Verfügung. Darüber hinaus bieten wir eine Vielzahl an ergänzenden Leistungen rund um das Thema künstliche Ernährung an. Hierzu gehört unter anderem:

  • Individuelle Zusammenstellung der Nahrung nach dem ärztlichen Therapieplan
  • Beratung der Patienten und Angehörigen zu Nahrungsprodukten
  • Versandkostenfreie Lieferung von Nahrungsprodukten, Applikationshilfen und Verbandsmaterial
  • Unterstützung der Patienten beim Wechsel von der stationären Versorgung in die Häuslichkeit
  • Produktspezifische Schulung und Einweisung von Pflegekräften, insbesondere auch in die technische Anwendung von Applikationshilfen